Lüdenscheider Schüler gewinnen 3.000 EUR im regionalen Entscheid

hof_siemens01Am 4.3.09 führten die RWTH Aachen und Siemens den diesjährigen regionalen Entscheid des Siemens-Schülerwettbewerbs durch. Die beiden Lüdenscheider Schüler Fabian Dücker und Pirmin Kelbel konnten sich vor einer Jury aus drei Aachener Professoren qualifizieren.

Alle drei regionalen Gewinner(-teams) wurden für ihre Arbeiten mit jeweils 3.000 EUR belohnt. Zusätzlich erhielt jede betreuende Lehrkraft 2.000 EUR für ihren Fachbereich.

Die Aufgabe des Wettbewerbs „Auf H2Ochtouren forschen!“ war es, innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze zum Thema „Wasser“ zu entwickeln.

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Jedes Jahr sterben in Deutschland 1000 bis 1500 Kinder an einem plötzlichen Kindstod. Mit Ihrem Projekt „Kabellose Ableitung von Herz- und Atemfrequenz mittels der Schallleitfähigkeit von Wasser“ verfolgen die beiden das Ziel, diesem vorzubeugen. Dazu entwickelten sie das Konzept einer wassergefüllten Hydromatte mit eingebauten Hydrophonen (Unterwaasermikrophone). Das Ziel ist, bei einem plötzlichem Herzstillstand rechtzeitig Alarm auszulösen. Dann besteht die Chance, diese Kinder zu retten.

Die beiden Scholl-Schüler besuchen im Rahmen der Kooperation der drei Lüdenscheider Gymnasien den Physik-Leistungskurs am Bergstadt-Gymnasium. Betreut wurde die Arbeit deshalb von ihrem Physiklehrer, Friedrich Hattendorf.

hof_siemens02Die beiden anderen Aachener Gewinner kommen aus Saarbrücken und Michelstadt.

Am 28.März heißt es, sich im nationalen Finale in München mit den Besten aus den regionalen Vorentscheidungen in München und Berlin zu messen und vor einer dann zehnköpfigen Jury aus Professoren zu bestehen.

Weitergehende Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch auf der Siemens-Website unter Siemens Schülerwettbewerb.

Friedrich Hattendorf 08.03.2009

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