Der Vorlesewettbewerb am Bergstadt-Gymnasium 2022

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Wieder einmal war die Atmosphäre im Lesestudio der Stadtbücherei geprägt von Spannung und aufgeregter Vorfreude, als am Freitag, den 25. November die Vorlesekinder und ihr Publikum zum diesjährigen Vorlesewettbewerb des Bergstadt-Gymnasiums begrüßt wurden. Natürlich wollten die Klassensiegerinnen ihre beste Leistung zeigen, aber auch der Spaß und die Freude am Lesen und am Zuhören sollten im Vordergrund stehen. Schließlich ist es das Schönste am Vorlesen, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Dies gelang den diesjährigen Kandidatinnen bereits in der ersten Runde, in der sie aus einem selbst ausgewählten Buch vorlasen. Sophia Wilk (6a) ließ die Zuhörer in die Rolle der Detektivinnen Franzi, Marie und Kim von den „drei !!!“ schlüpfen mit dem spannenden Fall „Undercover im Netz“. Fantastich wurde es bei Elanur Kösekadam (6b), die mit dem „Weltenexpress“ in ferne Dimensionen einlud und dabei besonders dramatisch vorlas. Ebenfalls ins Reich der Fantasie entführte Noah Hecht (6c) mit „Woodwalker“, wo das Publikum der Verwandlung der Hauptfiguren in Tierwesen lauschen durfte. Gänsehaut bescherte den Zuhörern Elaine Kühn (6d) mit „Der Gefangene von Askaban“, das zauberhafte dritte Abenteuer von Harry Potter.
In der zweiten Runde wurde, wie es am Bergstadt-Gymnasium schon zur Tradition geworden ist, aus einem Kinderbuchklassiker vorgelesen. Diesmal hörte das Publikum einen Ausschnitt aus dem Werk „Krabat“ von Otfried Preußler. Die Vorlesekinder mussten nacheinander denselben Textausschnitt lesen, ohne ihn vorher gehört zu haben, daher warteten sie vor dem eigenen Einsatz mit einer Begleitperson ihrer Wahl vor der Tür des Saals. Die Entscheidung der Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern Mara Klusemann, Dr. Dietmar Simon, Matthias Kummer und Kerstin Bonn-Thews war nicht leicht zu treffen, denn alle Kinder zeigten ganz eigene Stärken und Besonderheiten, schließlich hatten sie alle schon in der jeweiligen Klasse den verdienten Sieg davongetragen. Schließlich wurde Noah Hecht (6c) zum Sieger gekürt, der sowohl die nötige Ruhe beim Lesen aufbrachte, aber dennoch lebendig vortrug. Alle Kinder freuten sich natürlich über die Urkunden, die Buchgutscheine und auch darüber, mitgemacht zu haben.




Mit dem Vorlesewettbewerb nimmt die Schule an einer Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil, die zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben zählt, bei dem sich jährlich bis zu 700 000 Jugendliche engagieren.

Alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen können mitmachen. Zunächst werden innerhalb der einzelnen Klassen die besten Vorleserinnen und Vorleser bestimmt. Dazu müssen sie einen Text (ca. 3 Min.) ihrer Wahl vorlesen. Vorab stellen sie diesen kurz vor (Titel/ Thema/ Autor und Einordnung der zu lesenden Textstelle in den Kontext). Diese treten dann vor einer Jury, bestehend aus Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern, gegeneinander an. Die Kandidaten lesen einen Text ihrer Wahl der Jury vor. Zum Publikum gehören außerdem vier Begleitpersonen aus der Klasse der Kandidaten, um ihren Klassensieger moralisch zu unterstützen. Im zweiten Durchgang wird von den Schülerinnen und Schülern ein ihnen bis dahin unbekannter Text vorgelesen. Die Jury berät sich anschließend und bestimmt den Schulsieger.
Dieser nimmt am Kreisentscheid teil und kann bei entsprechender Platzierung schließlich bis zum Bundessieger aufsteigen. Alle Klassensieger erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis.

 

 

Der Vorlesewettbewerb fördert die Leselust und den Lesespaß der Jugendlichen und ist bei uns am Bergstadt-Gymnasium fester Bestandteil des Deutschunterrichts der sechsten Klassen.

Erprobungsstufenkoordinatorin
Kerstin Bonn-Thews

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