Religion (kath.)

Das Fach Katholische Religionslehre umfasst die Teilbereiche Theologie, Ekklesiologie, Christologie, Ethik und Eschatologie und gibt damit einen Überblick über alle wesentlichen Themenbereich, die Gott und die Welt betreffen.

Aber das ist nicht alles, denn nach der Maxime Galileis:

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.
Galileo Galilei (1564-1642)

setzen wir uns mit den Themen in wissenschaftlicher Form kritisch auseinander und hinterfragen die einzelnen Bereich in ihrer historischen, soziologischen, theologischen, biologischen und literarischen Perspektive.

 

Die Unterrichtsinhalte im Überblick

„Vernünftig glauben und verantwortlich handeln“ – Theologische und anthropologisch-ethische Annäherungen

  1. Inhaltsfeld: „Wie hältst du’s mit der Religion?“ – Wahrnehmung von Religion in unserer Zeit und Welt und Auseinandersetzung mit ihrer Relevanz
    • Bsp.: Was bedeutet mir Religion? / Wofür brauche ich Religion? / Was ist eine Ersatzreligion?
  2. Inhaltsfeld: „Ich glaube nur die Dinge, die naturwissenschaftlich beweisbar sind …“ – Gegen eine eindimensionale Sicht von Wirklichkeit
    • Bsp.: Das Verhältnis von Religion – Naturwissenschaft / Der Kampf um das richtige Weltbild
  3. Inhaltsfeld: „Entscheidend ist nicht, wie etwas war, sondern wie wahr etwas ist.“ – Neue Annäherungen an alte Geschichten
    • Bsp.: Wie verstehe ich die alten Geschichten? / Methoden der Bibelauslegung
  4. Inhaltsfeld: „Über spannende Beziehungen nachdenken“ – Der Mensch als Geschöpf göttlicher Gnade zwischen Anspruch und Wirklichkeit
    • Bsp.: Was ist der Mensch? / Die biblisch-christliche Vorstellung vom Menschen / Was lässt menschliches Leben gelingen?
  5. Inhaltsfeld 5: „Orientierung finden“ – Wie wir verantwortlich handeln können
    • Bsp.: „Das muss doch jeder selber wissen?!“ – Schritte ethischer Urteilsfindung / Kann sich mein Gewissen irren? – Vom Unterschied zwischen Meinung und Gewissensanspruch

„Das muss doch jeder selber wissen?“ – Theologische, christologische, anthropologisch-ethische und ekklesiologische Vergewisserungen angesichts der Tendenz der Privatisierung, Relativierung und Funktionalisierung von Religion

  1. Inhaltsfeld: „Was ich glaube, bestimme ich“ oder „Kann man eigentlich (noch) vernünftig glauben?“ – Der Glaube an den christlichen Gott vor der Herausforderung des Atheismus
    • Bsp.: Verschiedene Vorstellungen von Gott / Wie ändert sich der Glaube? / „Stammt Gott vom Menschen ab?“ – Heinz Zahrnt Lektüre / Wie wendet sich Gott den Menschen zu? / Was bedeutet die Menschwerdung Gottes?
  2. Inhaltsfeld: „Im Spannungsverhältnis zwischen dem Bilderverbot und dem ‚personalen Du‘ – Die Frage nach der biblisch-christlichen Gottesbotschaft
    • Bsp.: Wie kann ich mir Gott vorstellen? – Über die Möglichkeiten und Grenzen von Gottesvorstellungen in Bibel und Theologie
  3. Inhaltsfeld: „Warum lässt Gott das zu?“ – Theodizee: Leben zwischen Leid und Hoffnung
    • Bsp.: Die Theodizeefrage und ihre Reflexion in der Bibel und in der Theologie
  4. Inhaltsfeld: „Der Glaube an Jesus, den Christus – eine Zumutung für mich?“ – Historischer Jesus – kerygmatischer Christus
    • Bsp.: Untersuchung außerbiblischer Quellen über Jesus von Nazareth / Die Evangelien als historische Quellen einer Biographie Jesu
  5. Inhaltsfeld: Die Verkündigung Jesu des Reichs Gottes in Wort und Tat
    • Bsp.: Untersuchung verschiedener Gleichnisse, der Bergpredigt, der Wundergeschichten und Auslegungsmöglichkeiten dieser Bibelstellen
  6. Inhaltsfeld: Tod und Auferstehung Jesu
    • Bsp.: Die Passion Jesu: Die Ent-Schuldigung des Pilatus in den synoptischen Evangelien als Widerspiegelung antijudaischer Haltungen

„Wie plausibel ist der Glaube?“ – Theologische, christologische, eschatologische und ekklesiologische Antworten

  1. Inhaltsfeld: „Kann ich für mich alleine glauben?“ – Kirche als Volk Gottes
    • Bsp.: Ursprung der Kirche / Eckpunkte der Kirchengeschichte / Schuldbekenntnis des Papstes im Jahr 2000
  2. Inhaltsfeld: Soziale Gerechtigkeit als Herausforderung an die Katholische Kirche
    • Bsp.: Grundfunktion der Kirche in der Nachfolge Jesu / Grundzüge der Katholischen Soziallehre
  3. Inhaltsfeld 3: Die Botschaft von Erlösung, Heil und Vollendung – ein Angebot ohne Nachfrage?
    • Bsp.: Was bedeutet die Auferstehung Jesu für die Auferstehung aller Menschen? / Apokalyptik – Leib-Seele-Problematik

 

Änderungen der Themen ergeben sich aus den Vorgaben des Zentralabiturs.

OStR´ Sujata Widera (Fachkonferenzvorsitzende)

Stand: 08.01.2017

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    20. Oktober 2017
    • Studienreise Jg. Q1 + Q2
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    • Jg. EF - Klausuren KU / PL / ER / KR 1. - 2. Std.
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