Fahrtenprogramm

Ameland

Traditionsreiche Fahrt

Jedes Jahr fährt die Jahrgangsstufe 7 (z. Zt. jeweils durchschnittlich 125 Schülerinnen und Schüler in fünf Klassen) mit ununterbrochener Tradition seit 1971 in das Schullandheim auf Ameland. Das Fahrtenkonzept soll hier in Stichpunkten dargestellt werden.

St. Martin

Seit 1974 findet für alle Schüler und Schülerinnen der letzten Jahrgangsstufe der SI im Januar eine Skifreizeit in St. Martin am Tennengebirge statt. In St. Martin sind die Skianlagen klein und überschaubar geblieben. Die Leiter des Gästehauses sind wie viele Einheimische (Skischule / Skiverleiher) ausgesprochen fürsorglich, hilfsbereit und verantwortungsbewusst.

Zu den Fahrtenberichten
  • 12-tägiger Aufenthalt auf der niederländischen, westfriesischen Nordsee-Insel Ameland, jeweils Ende August bis Mitte September im Anschluss an die Sommerferien
  • Unterbringung im Dorf Buren in drei nicht bewirtschafteten Häusern (Ons Kasteel, Koetshuis, Apollo), also Selbstversorgungs- und Selbstorganisationsprinzip.
  • Begleitendes Team bestehend aus Klassenlehrern, 10 Küchenmüttern (Bewirtschaftung der Häuser) sowie Betreuern (Oberstufenschüler, Patenschüler der Klassen bzw. ehemalige Schüler des BGL)
  • langjährig bewährtes, feststehendes Unterrichts- und Freizeitprogramm:
    • jeweils 3 Stunden Unterricht von 09:00 bis 12:00 (Werktage, ein Samstag) schwerpunktmäßig in den Fächern Erdkunde, Biologie, Geschichte, Kunst, Musik;
    • tägliches Freizeitprogramm am Nachmittag und Abend.
  • Realisierung spezieller pädagogischer Möglichkeiten/Zielsetzungen
  • besonders günstige Verbindung von Unterricht, Freizeit und Erziehung,
  • situationsbezogener Unterricht unter reduzierten organisatorischen Zwängen,
  • Feldarbeit über Unterrichtsgegenstände, die am Schulort nur theoretisch unterrichtbar sind,
  • Verwirklichung künstlerischer und musischer Vorhaben,
  • Motivation für Spiel, Sport und allgemeine körperliche Ertüchtigung (Wanderungen, Rad fahren),
  • Förderung gegenseitigen Verstehens und gegenseitiger Rücksichtnahme,
  • Konfliktbewältigung innerhalb der Gruppen und Integration von Außenseitern,
  • Beitrag zur Völkerverständigung Deutschland-Niederlande.

Oberstufenschülerinnen und -schüler, die uns bis zum bestandenen Abitur und teilweise darüber hinaus während ihres Studiums jedes Jahr begleiten und so ihrer ‚alten Schule’ die Treue halten, erwerben wertvolle und umfangreiche Erfahrungen bezüglich sozialer und pädagogischer Kompetenzen, indem sie die Schülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 7 im Freizeitbereich betreuen und unterrichtlich die Fachlehrer in Erdkunde und Biologie unterstützen sowie in Kunst und Musik eigenständig Unterrichtserfahrungen sammeln. Diese Tätigkeit wird ihnen als besondere Qualifikation schriftlich attestiert.

Zu den Fahrtenberichten

Einverständniserklärung

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Zahlungsmodalitäten 2016

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Erleichterung des Ubergangs von der Jahrgangsstufe 9 (Auflösung des Klassenverbandes) in die Jahrgangsstufe 10 (Einrichtung des Kurssystems)
Es findet nicht nur eine andere Form des Sich-Kennenlernens statt, sondern auch eine Integration von ,Außenseitern‘, aber auch eine Relativierung von ‚opinion-leaders‘
Im Rahmen einer ,Pädagogik von unten‘ erleben die Schüler und Schülerinnen ihre Lehrer in verschiedenen Rollen, die im Schulalltag nicht erkennbar werden können
Die Teilnehmer halten sich den ganzen Tag draußen in der schönen Umgebung der österreichischen Berglandschaft auf und verfolgen unabhängig von ihrem persönlichen skifahrerischen Qualifikationsgrad gemeinsame Ziele. Das Gemeinschaftserlebnis in der Natur in und mit den Klassenkameraden steht über den gesamten Zeitraum im Vordergrund
Umwelterziehung findet hier nicht in Schulbänken sitzend statt, sondern praktisch vor Ort; sowohl beiläufig als auch gleichzeitig intensiv. So werden u.a. Naturschutzgebote, das Verbot der ‚grenzenlosen Freiheit‘ durch das Skifahren außerhalb der markierten und gesicherten Pisten, Schäden an der Vegetation schützenswerte Lebensräume der Tiere, das persönliche Müllverhalten usw. besprochen

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