Bergstadt-Gymnasium

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) führt Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein umfassendes und verbindliches Übergangssystem von der Schule in den Beruf ein, das vom Ausbildungskonsens NRW erarbeitet und beschlossen wurde.

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern aller Schulformen durch eine strukturierte Berufs- und Studienorientierung ab der achten Klasse einen reibungslosen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium zu ermöglichen.

Das BGL nimmt schon vor der verbindlichen Einführung von KAoA im Jahre 2018 an der Landesinitiative teil. In diesem Zusammenhang nehmen wir Änderungen an unserem bereits bestehenden Berufsorientierungskonzept vor:

Die Potenzialanalyse, an der die Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun bislang freiwillig teilnahmen, findet nun verbindlich für alle in der achten Klasse statt.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse acht werden Berufsfelderkundungen durchführen.
Eine prozessbegleitende Beratung der Schülerinnen und Schüler in der Schule und durch die Agentur für Arbeit ist vorgesehen.

JL 8/2014

Das Berufsorientierungskonzept BGL

Das Berufsorientierungskonzept wird vorgestellt und grafisch dargestellt.

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KARRIERE STARTET IN DER ACHTEN – DIE BERUFSFELDERKUNDUNG

Schülerinnen und Schüler des Bergstadt-Gymnasiums erkunden Berufsfelder

Im April und Mai stehen für die Schülerinnen und Schüler des Bergstadt-Gymnasiums die Berufsfelderkundungstage an. Diese sind ein Baustein des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schul-Beruf in NRW“. Seit 2011 wird daran gearbeitet, dass kein Jugendlicher in Nordrhein-Westfalen ohne berufliche Perspektive die Schule verlässt. Hierfür wird schrittweise ein für alle Schulen verbindliches System geschaffen, in dem Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Jahrgangsstufen mit Maßnahmen zur Berufsorientierung konfrontiert werden.

Die Berufsfelderkundungstage sind der erste Berührungspunkt der Schülerinnen und Schüler mit heimischen und regionalen Betrieben des Märkischen Kreises und darüber hinaus. Im Vorfeld dieses Bausteins wird eine Potenzialanalyse durchgeführt, auf dessen Grundlage unsere Schülerinnen und Schüler ihre Berufsfelder für die Erkundungstage auswählen. Im Anschluss daran finden individuelle Gespräche mit den Jugendlichen statt. Hierbei arbeitet das BGL mit Instituten zusammen.

Landesvorhaben soll frühzeitig vorsorgen

Ausbildungsplätze werden häufig bereits nach nicht einmal der Hälfte der Ausbildungszeit wieder frei. Kündigung – Abbruch – Umorientierung. Ein komplett anderes Berufsfeld wird gewählt. Dies bringt für die Unternehmen und auch für junge Menschen keinen Gewinn. Die Zeit wirkt verschenkt Zeit und gleichzeitig müssen beide Seiten mit Verzögerungen im Ausbildungsprozess leben.

Das Landesvorhaben soll genau solchen Fällen frühzeitig entgegenwirken. Mit Hilfe dieses Bausteins können die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse ab dem Schuljahr 2016/2017 drei Mal in ein Berufsfeld hinein schnuppern und hinter die beruflichen Kulissen schauen, um im weiteren schulischen Werdegang gezielte Entscheidungen im Hinblick auf ihre Berufswahl treffen zu können.

Auch Betriebe profitieren

Die Berufsfelderkundung ist eine neue und gute Möglichkeit für Betriebe, junge Menschen von ihrer Branche zu begeistern und über die vorhandenen Ausbildungsangebote zu informieren. So ist die Berufsfelderkundung ein geeigneter Schritt, den Nachwuchs von Fachkräften zu fördern.

Da der zeitliche Umfang eines Berufsfelderkundungstages einem Schultag entspricht und die Berufsfelderkundung für einzelne Jugendliche oder auch kleine Gruppen angeboten werden kann, ist der Aufwand für anbietende Betriebe relativ gering.

Für diese Schnupperpraktika im Rahmen der Berufsfelderkundung werden auch weiterhin Unternehmen gesucht, die den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihren Betrieb ermöglichen wollen.

Ein Buchungsportal für alle

Sowohl Schülerinnen und Schüler, die an der Berufsfelderkundung teilnehmen, als auch interessiere Unternehmen, die Berufsfelder zum „Schnuppern“ in ihrem Betrieb anbieten möchten, arbeiten mit dem Buchungsportal unter www.berufsfelderkundung-mk.de.

Die Benutzeroberfläche des Buchungsportals ist ansprechend und übersichtlich gestaltet und bietet für alle Seiten einen enormen Nutzen, denn so kann eine gezielte Zusammenführung von Betrieb und Schüler, in Begleitung von Lehrern, erfolgen.

Berufsfelderkundung kompakt:

  • Schülerinnen und Schüler lernen an drei Tagen verschiedene Berufsfelder kennen.
  • Dauer: ca. 6 Stunden pro Tag
  • aktuelle Termine für das BGL: 26.04.2017, 11.05.2017 und 29.05.2017
  • Interessierte Unternehmen können Ihre Angebote auf dem Buchungsportal berufsfelderkundung-mk.de einstellen.

(offizieller Pressetext)

Pressetext Berufsfelderkundung

offizieller Pressetext zur Berufsfelderkundung (April 2017) - Karriere startet in der Achten

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Das Betriebspraktikum richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Bergstadt-Gymnasiums, die in der Sekundarstufe I noch kein Praktikum absolviert haben.

Das Betriebspraktikum ist für diese Schülerinnen und Schüler verbindlich, denn ohne dessen Absolvierung mit entsprechender Bescheinigung erfüllen sie nicht die Zulassungsvoraussetzung für die Qualifikationsphase.

Das Praktikum beginnt in der Regel zum Ende der ersten oder mit Beginn der zweiten Schulwoche nach den Weihnachtsferien und dauert ca. 2½-Wochen.

Das Ziel des Praktikums ist es, den Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu vermitteln und sie anzuleiten, sich mit der erfahrenen sozialen Wirklichkeit auseinander zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler können durch diese Erfahrungen wertvolle Anhaltspunkte bekommen, die für ihre Berufswahlentscheidungen hilfreich sein können. Die Betriebe und Verwaltungseinrichtungen sollten nach unserer Vorstellung den Praktikanten Einblicke in mehrere Abteilungen oder Produktionsstätten ermöglichen; wünschenswert wären auch erste Einsichten in wirtschaftliche oder technische Aspekte, um ein differenziertes Bild des praktischen Berufs- und Wirtschaftslebens zu erlangen.


Anschreiben Betriebe 2018

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Act Praktikumformular 17

Formular zur Anmeldung bei einer Praktikumsstelle im Jahr 2018

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Auswertung Praktikum - Betrieb

Vorlage zur Auswertung des Betriebspraktikums 20178 in der EF durch den Betrieb

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Act Praktikumformular 17

Formular zur Anmeldung bei einer Praktikumsstelle im Jahr 2018

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Vorgaben Praktikumsbericht 2018

Vorgaben zum Verfassen des Praktikumsberichts 2017

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Informationen für Eltern der zukünftigen Abiturienten und für die Abiturienten(anwärter) selbst

Hier können Sie den Text herunterladen, den Frau Barbara Rück von der Verbraucherzentrale NRW am 26. März 2009 im Bergstadt Gymnasium Lüdenscheid zum Thema „Studien-Finanzierung” für Ihre Informationen zur Grundlage machte. Dieser Service versteht sich als ein Teil der Schüler-Eltern-Lehrer-Zusammenarbeit zur Berufswahlvorbereitung am BGL.

Studienfinanzierung

Es werden Informationen zum Thema Kosten des Studiums gegeben.

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Ein Projekt für die Berufsorientierung

Eine technische Zeichnung

Eine technische Zeichnung

„Der Ingenörin kann nichts zu schwör sinn”, leicht linksrheinisch abgewandelter Spruch nach Erika Fuchs, allseits bekannt. Schmutzige Hände, schmierige Finger? Spiralende Späne, schmirgelnde Schleifstreifen? Klobige Klötze, fieselige Fasen und bekörnerte Bohrlöcher waren keine Schrecknisse für die 14 Schülerinnen aus der Jahrgangstufe 10, die als Baustein für die Berufswahl – Vorbereitung, Interesse gezeigt hatten, bei einen Projekt „Mädchen und Technik” mitzumachen.

Ein Werkzeug wird vorgestellt

Ein Werkzeug wird vorgestellt

Geboten wurden Erst-Einblicke in Werkzeugbau und Metallverarbeitung, und zwar bei der Fa. ERCO in Lüdenscheid, die weltweit als „Lichtfabrik” die imposantesten Gebäude, wie den Louvre in Paris, das Brandenburger Tor in Berlin o. ä. ausleuchtet, oder besser: „ins rechte Licht setzt”. Dankenswerter Weise hat diese Firma, mit der das BGL schon anderweitig partnerschaftlich verbunden ist, den Gedanken aufgegriffen, die alten Rollenvorstellungen der Geschlechter (neudt.: „Gender”) bei der Berufsorientierung einmal aufzubrechen und Mädchen an die Technik heranzuführen. Dabei wurde eine Einführung sowohl in die „basics” des (handwerklichen) Werkzeugbaus mit Messen, Anreißen, Körnern, Bohren, Feilen, Schleifen … gegeben, als auch ein Einblick in die computerdesign – gesteuerte Metallverarbeitung.

Ein Werkstück entsteht

Ein Werkstück entsteht

Althergebrachtes neben Brandneuem, und Teurem. Auf einer Millionen–Euro–Laser-/Stanzmaschine, die sonst etwa Reflektorbleche für Leuchten verarbeitet, entstand – eine Rose!

Diese Blechrose, das ist zu banal, diese silberschimmernde Metallrose wurde auf den Sockel, der im Werkzeugbau so mühsam traditionell bearbeitet worden war, gesetzt (geschraubt, dafür die Bohrung mit Gewinde), gebogen und aufgerichtet. Ein „High-tech”–Produkt auf der Basis solider Handwerkerarbeit.

Das fertige Werkstück: eine Rose

Das fertige Werkstück: eine Rose

Alle Werkstücke waren zum Schluss gelungen, ansehnlich und zum Hinstellen. Vielleicht erinnert die Rose ja doch die eine oder andere daran, dass ein Technikberuf so seine Reize haben könnte. Auch wenn in der Abschlussbesprechung in der Fa. ERCO so recht niemand spontan sich für einen Technikberuf aussprechen wollte. Eine Rose ist eben eine Rose, eine Rose, eine Rose …

In Zukunft sollen die Jungs ein besonderes Angebot bekommen für ein Berufsorientierungsprojekt. Im sozialen Bereich. Doch dazu müssen die beteiligten Lehrer das Geschehen erst einmal selbst durchlaufen, wie es auch hier bei der Fa. ERCO im Februar geschah: „Lehrer und Technik”. Auch nicht schlecht.

Seit 2009 besteht die Kooperationsvereinbarung mit der Lüdenscheider Firma ERCO.

Sie hilft uns dabei, die Arbeitswelt transparenter zu machen und die Veränderungen der Berufe und des Arbeitsmarktes zu erkennen.

Gegen Unübersichtlichkeit und Verunsicherung versuchen wir gemeinsam, den Schülerinnen und Schülern Orientierung zu geben und Perspektiven aufzuzeigen. Z.B. auch, welche beruflichen Chancen insbesondere am Heimatort oder in der Heimatregion bestehen.
In verschiedenen Projekten sollen mit unserem Partner aus der Wirtschaft auch individuelle Förderungsangebote gemacht werden, wie etwa zum Thema „Naturwissenschaft und Technik – Interesse fördern“ oder „Mädchen und Technik“.

Daneben sind Praktikumsphasen, Betriebserkundungen für Schülerinnen und Schüler und für Lehrer/innen vorgesehen. Das Konzept soll in angemessenen Zeitabständen einer Revision unterzogen werden.

SR 02/13

Im Rahmen der Grundkurse Sozialwissenschaft / Wirtschaft wird in der Einführungsphase EF ein Unternehmensseminar angeboten. Dabei werden Inhalte des Wirtschaftsunterrichts in SoWi/Wi an unserem Partnerunternehmen in ihrer praktischen Anwendung dargestellt und untersucht. Themen können etwa sein:

  • Vom Bedürfnis zum Produkt
  • Von der Anfrage bis zur Auslieferung
  • Die Kosten
  • Der Wettbewerb
  • Personalplanung,- entwicklung, -führung

oder andere, die jeweils abgesprochen werden. Die Schüler/innen können sich jeweils freiwillig dazu melden um teilzunehmen. Es werden 4 – 5 Nachmittagsveranstaltungen an unterschiedlichen Wochentagen geplant und durchgeführt. Die Schüler/innen können sich dabei ggfs. vom Nachmittagsunterricht befreien lassen. Das Seminar findet in den Räumlichkeiten der Fa. ERCO, Brockhauser Weg 80 – 82, in 58507 Lüdenscheid statt.

Bei regelmäßiger Teilnahme erhalten die Schüler/innen ein Zertifikat über die Teilnahme mit einer Aufstellung der bearbeiteten Bereiche.

SR 02/13

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