Russisch-Olympiade NRW bringt Alexandra Meier als Bronze-Siegerin hervor

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Zum 40-jährigen Jubiläum der Russisch-Olympiade in NRW hatte eigens das Generalkonsulat Russlands am Mittwoch, dem 14. November, nach Bonn geladen.

Über 400 Teilnehmer im Kreativ- und Sprachwettbewerb betraten die große Bühne, um ihr Können in der russischen Sprache zu messen. Überragend schnitt Alexandra Meier für das Bergstadt-Gymnasium ab, indem sie im Anforderungsbereich B2 die Bronzemedaille gewann: „Ich musste eine Karikatur deuten, die ich auf Anhieb verstand, es ging um den Missbrauch von Medien in unsrer Gesellschaft, aber auch die positive Kraft von PCs und Internet in der Zukunft. Die Fragen der 3 Prüfer konnte ich gut auf Russisch beantworten, es hat Spaß gemacht, ich freue mich über den Erfolg“, so die Russisch-Schülerin aus Lüdenscheid.

Mit 5 Teilnehmern (A. Savashankar, Z. Bulut, A. Kotik, A. Fuchs und A. Meier) aus drei Grundkursen (Ef, Q1, Q2) betraten die Lüdenscheider am Mi., 14. November russisches Staatsgebiet, was durch das Öffnen von Stahltoren und Erinnerungen an Aufenthaltsregeln in so genannten Sicherheitszonen sofort deutlich wurde.

Aber Angst musste wirklich keiner haben, stellten die Olympioniken schnell fest, denn der Gastgeber tat alles, um eine gute Atmosphäre zu verbreiten. „Mir hat besonders gut gefallen, wie sich die russischen Organisatoren um Einzelne gekümmert haben. Niemand blieb zurück, niemand musste aufgrund der selbst hergerichteten nationalen Speisen hungrig nach Hause fahren. Uns hat auch das Bewusstsein über Traditionen gefallen, die Tänze, die Musik, die die Vergangenheit mit der Moderne verbindet“, resümierten Arschaka und Zehra-Nur ihre Eindrücke. Die Gastfreundschaft wurde durch Reden – Generalkonsul Sedych brachte den Stolz auf das Jubiläum zum Ausdruck –  durch folkloristische Darbietungen der russischen Schule in Bonn verstärkt. Verabschiedet wurde Klaus Dropmann der Vorsitzende des Russisch-Lehrerverbandes NRW, der anlässlich der Eröffnung der Olympischen Spiele der russischen Sprache auf sein dreißigjähriges Amt zurückblickte: „Nach 30 Jahren ist jetzt für mich Schluss, die Olympiaden gehen trotzdem weiter“.

Nach der feierlichen Eröffnung begann der Kreativ-Wettbewerb auf der Bühne: Humorvolle Kritik an den auch uns bekannten Modesendungen in Russland, unter die Haut gehende Gedichte von Esenin und Majakovskij – Passport regten zum Nachdenken an. Mit dem richtigen Ausweis an der Grenze zu stehen, machte die Zuhörer für die Probleme an Europäischen Grenzen sensibel. Den größten Applaus erntete die Aufführung des Märchens Kolobok – Pfannkuchen.  Aufwendiges Bühnenbild, hervorragende Kostüme und toll vorgetragene Texte und Lieder gaben den Ausschlag, dass die 7. Klässler der Essener Waldorfschule nach Verkündung der Goldmedaille in freudvollen Jubel ausbrechen durften.

Mit Blick auf die gute Mischung aus Unterhaltung, nachdenklichen Inszenierungen und ein Bewusstsein für das eigene Können verließen alle Teilnehmer die 40. Russisch-Olympiade als Sieger. „Wir denken, dass die Olympiade eine gute Möglichkeit ist, sich mit den kommenden mündlichen Prüfungen und der 4. Abiturprüfung im Fach Russisch anzufreunden. Die guten Leistungen zeigen, dass niemand Angst haben muss vor den Anforderungen oder den Prüfungsfragen. Uns hat gefreut, dass die Russischlerner auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen“, hoben die begleitenden Russisch-Lehrkräfte Vlada Heinen und Bernd Mai die Bedeutung des heutigen Tages noch einmal hervor.

B. Mai

  

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