BGL mit KultuR-kreativ in Taganrog

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„KultuR–kreativ“, mit den Erfahrungen der Erstbegegnung in Lüdenscheid im Sommer 2016 rüsten sich die Russischlernenden der Oberstufenkurse nun für das Austauschprogramm in Russland. Die Jugendbegegnung wird vom 10. – 17. Juni in der Partnerstadt Taganrog stattfinden. Gelegenheiten zum ersten Kennenlernen wurden von den Bergstadtgymnasiasten bereits durch die digitalen Medien genutzt. Ein vorbereitetes Portrait, das vorwiegend in russischer Sprache ausgefüllt wurde, leistete gute Dienste. Unterstützung erhalten die 11 Schülerinnen und zwei Schülern von Anastasiia Shilina, die am Taganroger Tschechow-Institut studiert und zur Zeit den Russischunterricht am Bergstadt-Gymnasium als Fremdsprachenassistentin begleitet.  Im Zentrum der Visite steht ein Minimusical, das Vlada Heinen in mühevoller Kleinarbeit ausgearbeitet hat. Es geht um eine russische Korrespondentin, die ans BGL kommt, um den Unterricht in Deutschland kennen zu lernen, um die erlebten Situationen mit den Erfahrungen der eigenen Schule zu vergleichen. Dazu gibt es verschiedene Szenen, die musikalisch mit russischsprachigen Songs ausstaffiert wurden. Eine besondere Herausforderung wird die Sportstunde sein, die Sportlehrer Bernd Mai anleiten muss. Eine Kostprobe hatten die Lüdenscheider bereits anlässlich des Berglöwen-Konzerts auf der großen Bühne des Lüdenscheider Kulturhauses erhalten. Im Vorfeld der Austauschmaßnahme sind bereits etliche Mails an die russischen Partner geschickt worden, denn auch die Taganroger Partner werden sich auf die bekannten Lieder vorbereiten. In den 8 Sommertagen werden die deutschen Projektteilnehmer noch andere Facetten der russischen Kultur beleuchten. Gespannt sind die sprachbegeisterten BGL-Schüler auf die so viel gelobte Willkommenskultur, die Gastfreundschaft und die russischen Speisen, die in der kleinen Hafenstadt am Asowschen Meer in den Küchen der gastgebenden Eltern angeboten werden. Auf Russisch heißt der Titel des Projekts übrigens „KultUra“. Ein Wortspiel, dass das Einlassen auf andere Kulturen signalisiert, aber auch den Stolz auf die eigene Kultur nicht hinter dem Berg hält. Verständnis und die Bereitschaft, einander zuzuhören und das eine oder andere Missverständnis mit Humor zu beseitigen, sollen das Zusammenleben prägen, aber auch weiter reichende Reflexionen über die eigene und die noch fremde Kultur unter den jungen Menschen anregen. Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) mit Sitz in Hamburg. Mit geringer werdendem Budget der Stiftung spielt die Qualität der Projekteingaben eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Vergabe von Fördermitteln. Dass die Stiftung die Hin- und Rückbegegnung mit mehr als 4000,00 Euro unterstützt hat, wertet die Schulleitung als Beleg für die hochwertige Projektarbeit der Russischlehrer am Bergstadt-Gymnasium. Die Bergstadt-Eleven fiebern derweil dem Kulturtreff in viereinhalb Wochen bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt entgegen, sie würden am liebsten schon morgen ins Abenteuer aufbrechen.

B. Mai 16.05.17

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